Gemeinde Hitzhofen - Ortsteil Hofstetten

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Neue Gemeinderäte vereidigt

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Neue Gemeinderäte vereidigt

Hitzhofen hat künftig mit Michael Dworak einen Dritten Bürgermeister

(Josef Templer Hitzhofen). Der Gemeinderat Hitzhofen geht mit zwei Neuerungen in die neue Wahlperiode. Aufgrund der Einwohnerzahl sind nun erstmalig 16 Personen im Gremium und mit Michael Dworak (CSU/BF) gibt es zum ersten Mal einen Dritten Bürgermeister.

Bürgermeister Roland Sammüller (SPD) vereidigte zu Beginn der konstituierenden Sitzung die neun neuen Gemeinderäte Ralf Fährmann, Richard Wild, Martin Sandner, Florian Haas, Carolin Weiß, Michaela Heidrich (alle CSU/BF) sowie Mandy Göltl, Christoph Fieger und Helene Theobald (alle SPD). Die Verteilung im Gremium sieht nun so aus, dass die Fraktion der CSU/BF neun Räte stellt und die SPD sieben. Verteilt auf die Ortsteile kommen zehn Gemeinderäte aus Hofstetten, vier aus Hitzhofen und zwei aus Oberzell.

Sammüller betonte in seiner Einleitungsrede, dass jede einzelne Stimme, die die Gemeinderatsmitglieder erhalten haben, ein Ansporn sein soll für die Arbeit im Gremium. Jeder solle dazu seine Stärken einbringen und nach seinem Gewissen entscheiden. „Seien Sie stolz auf Ihr Ehrenamt. Sie werden für Ihre Entscheidungen allerdings nicht immer ein Schulterklopfen bekommen. Es ist unerheblich, auf welcher Liste die Bewerber standen, wir sind nun ein Team und spielen in der gleichen Mannschaft“, so der Bürgermeister. Entscheidungen sollten deshalb gemeinsam nach außen vertreten werden.

Über die Anzahl der weiteren Bürgermeister kam es gleich zu einer ausgiebigen Diskussion. Martin Schroll (CSU/BF) schlug vor, einen Dritten Bürgermeister anstatt eines Stellvertreters zu installieren. Begründet hat er das damit, dass besonders bei Behördenterminen der Titel Dritter Bürgermeister ein höheres Standing hat als nur ein Stellvertreter. Michael Dworak, der bisher Stellvertreter war, meinte, dass ein Dritter Bürgermeister „mehr Gewicht und Aussagekraft“ hat. Sammüller fand einen Dritten Bürgermeister nicht für notwendig und sah keinen Bedarf dazu. Gerhard Kögler und Christian Peppel (beide SPD) sahen ebenfalls keinen Bedarf, aber wünschten sich bei einer Umsetzung eine Frau in diesem Amt. Letztendlich ging die Abstimmung mit neun zu acht für einen Dritten Bürgermeister aus. Bei der Wahl zum Zweiten Bürgermeister wurde Martin Schroll vorgeschlagen, der einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde. Ingrid Eichhorn (SPD) brachte sich für das Amt des Dritten Bürgermeisters ins Gespräch und unterlag bei der Abstimmung gegen Michael Dworak mit neun zu acht Stimmen.

Alle weiteren Tagesordnungspunkte, wie die Geschäftsordnung, wurden dann einstimmig beschlossen. Das Sitzungsgeld bleibt wie in der letzten Periode bei 40 Euro. Für die Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bürgermeisters wurden 15 000 Euro beschlossen, die von Florian Haas (CSU/BF) vorgeschlagen wurden. Die vorher von der Verwaltung vorgeschlagenen 20 000 Euro waren ihm angesichts der Finanzsituation zu hoch. Geändert wurde für diese Periode auch der Sitzungsbeginn, der künftig um 19 Uhr ist. Die drei Bürgermeister wurden zu Standesbeamten für Eheschließungen bestellt. Im Rechnungsprüfungsausschuss sind neben Florian Haas als Vorsitzendem Karin Lindner, Martin Sandner, Gerhard Kögler und Ingrid Eichhorn.

Neben dem Bürgermeister sind in den Verbänden folgende Gemeinderäte vertreten: Im Zweckverband zur Wasserversorgung der Böhmfelder Gruppe Fährmann, Sandner, Dworak, Rupert Klinger und Theobald. Im Schulverband Böhmfeld-Hitzhofen Weiß und Fieger.

Auf Wunsch der CSU/BF-Fraktion wird ein „technischer Beirat Bau“ eingerichtet, der vorberatend tätig sein soll. Neben den drei Bürgermeistern sind darin ein Mitarbeiter der Verwaltung und Fährmann, Haas, Peppel und Kögler vertreten. Als Jugendbeauftragte wurden Wild und Peppel für Hitzhofen, sowie Lindner und Theobald für Hofstetten bestellt. Zu Seniorenbeauftragten wurden Wild und Göltl für Hitzhofen, Schroll und Heidrich für Hofstetten sowie Eichhorn für beide Orte benannt. - EK

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